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Conference: AlpHouse - The Rediscovery of Crafts

 

München, 19. Oktober 2010: Der Alpenraum wird durch seine Topographie und deren Nutzung geprägt. Aufgrund der Nutzungsmöglichkeiten haben sich ganz eigene, teilweise völlig unterschiedlich ausgeprägte baukulturelle Entwicklungen vollzogen. Diese prägen sowohl die infrastrukturellen Entwicklungen, die Siedlungskörper, Frei- und Schutzräume als auch die einzelnen Objekte. Der Umgang mit extremen, teilweise widrigen topografischen und klimatischen Bedingungen sowie die Notwendigkeit, mit vergleichsweise bescheidenen Möglichkeiten umgehen zu müssen, haben über Jahrhunderte eine nachhaltige Lebensweise gesichert.

 

Wie und in welcher Form sich baukulturelle Eigenheiten ausfindig machen lassen und wie sie nicht allein identifiziert werden können, sondern gleichzeitig Inspiration für eine nachhaltige Fortentwicklung sind, gilt es durch das mit EU-Mitteln geförderte Projekt AlpHouse herauszufinden und zu vermitteln.

 

Die Bayerische Architektenkammer ist einer der acht Projektpartner von AlpHouse, in

Zusammenarbeit mit „Landraum“ von der Technischen Universität München.

Diese Fachtagung möchte über die Projektziele und den aktuellen Stand des

Forschungsvorhabens informieren und den Versuch unternehmen, unterschiedliche

Akteure und Projekte in unterschiedlichen Stadien an unterschiedlichen Orten zusammenzuführen und über die jeweiligen Relevanzen zu berichten.

 

Es soll versucht werden, vom flächenplanerischen Maßstab über die Siedlungskörperentwicklung zum Objekt überzugehen. An alle Dimensionen ist die Frage der Zukunftsfähigkeit und der Nachhaltigkeit gerichtet. Verbunden ist dies jeweils mit der Notwendigkeit, erneut zu lernen, komplexe Fragestellungen möglichst umfassend und differenziert zu betrachten, und zwar nicht allein in spezialisierten Teilsegmenten. In diesem Sinne hat beispielsweise Richard Sennett versucht, in seinen Thesen geisteswissenschaftliches und handwerkliches Arbeiten erneut zu vereinen. Eines der Ziele des Projektes ist es somit, die kommunale Entscheidungsebene mit denen, die über die handwerklichen Fähigkeiten verfügen, so zu vernetzen, dass umfassend geplante Lösungen entstehen.

 

Im Rahmen der Fachtagung wird die Ausstellung Wohn Raum Alpen von Kunst Meran,

kuratiert von Prof. Peter Ebner, Eva Herrmann und Markus Kuntscher, im Haus der Architektur eröffnet. Während der Fachtagung zeigt Landraum zum Projekt AlpHouse Fotografien von Laura Egger.

 

Gebühr Kammermitglieder/Absolventen/Gäste € 55,-

Hinweis: Die Teilnehmerzahl ist auf 180 Personen begrenzt.

Weitere Informationen werden im Internet unter www.byak.de bekannt gegeben.

 

Link zum Programmheft

 

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Presseberichte

 

Süddeutsche Zeitung vom 15.12.2010

Deutsches Architektenblatt, Heft 12/2010

 
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